Ich kann die Hoffnungen der Menschen nicht erfüllen

Jean Ziegler in einem Interview über die Globalisierung:

Aber wieso? Sie handeln im Auftrag der Vereinten Nationen, Sie haben Einfluss.

Trotzdem kann ich die Hoffnungen dieser Menschen nicht erfüllen. Ich schreibe Berichte, das wars. Dennoch erwecke ich bei meinen Besuchen den gegenteiligen Eindruck. Deshalb bin ich ein Verräter. Die gerechte Verteilung des Landes, Schulbildung für alle Kinder, das wird alles nicht kommen, weil die multinationalen Unternehmen es blockieren. Die haben die wichtigsten UNO-Staaten in der Hand. Die haben auch die Regierung von Guatemala in der Hand. Eine Landreform dort wird es nicht geben.

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Kaufhilfe für Elektrofahrräder

Ich ziehe zwar die puristische Variante vor, aber sie sind wohl zur Zeit der Renner auf dem Fahrradmarkt: Elektrisch unterstützte Fahrräder.

Leitfaden_Elektrofahrrad

Energieinstitut.at

Entsprechend der Nachfrage, wird inzwischen eine Fülle an neuen Marken und Modellen angeboten. Da ist eine Orientierungshilfe für kaufinteressierte Personen wichtig.
In Zusammenarbeit mit dem Büro Kairos hat das Energieinstitut einen Leitfaden erstellt, der interessierten Personen diese Orientierungshilfe bieten soll.
Die im Leitfaden zusammengestellten Informationen wurden auf Basis von publizierten Berichten und Testergebnissen von einschlägigen Fachmagazinen erstellt. Der Leitfaden ersetzt keine Fachberatung im Handel, verschafft aber eine solide Informationsbasis. Was in Österreich hilfreich ist, solte auch in Deutschland anwendbar sein – hier geht es zum >>> Download (PDF, 427KB).

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Oya – ein Magazin über gemeinschaftliches Leben und Handeln

Mit »Oya« betritt ein neues Magazin die Bühne der Öffentlichkeit. Die Macher schreiben dazu:

Oya Magazin

Oya wird …
* … ein Magazin über gemeinschaftliches Leben und Handeln, lebensfördernde Gesellschaftsmodelle, Sinnsuche und Lebensqualität jenseits der Konsumkultur, Freiheit und Partizipation, eine Gesundheitskultur im Sinne der Salutogenese, Permakultur und Tiefenökologie, Bildungsfreiheit, regionale Wirtschaftskreisläufe, Soziales Unternehmertum sowie viele weitere Themen aus dem kulturkreativen Spektrum.

Wer mal schnuppern will – hier gibt es ein >>> Probeheft.

Via CommonsBlog

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Energy Globe Award – Projekte anmelden

Es können wieder nachhaltige Umweltprojekte zum Energy Globe Award 2010 eingereicht werden – es geht um Projekte und Innovationen, bei denen es um Energieeffizienz, Erneuerbare Energieformen und Ressourcenschonung geht.

Energy Globe Award 2010

Energy Globe Award 2010

Teilnehmen kann jeder – ob Privatpersonen oder Firma, Schulen, Universitäten, Institutionen, etc. Mitmachen können auch innovative Heimwerker, Tüftler und Erfinder. Ihnen winkt ein Sonderpreis und vielleicht ist ja eine Idee dabei, die sich weltweit durchsetzt! Die Anmeldungen sind kostenlos und können in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend erfolgen.
Die Anmeldung ist bis zum 15. Juni 2010 möglich.

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Aus der Welt des Lobbyismus

»Cui bono – Wem zum Vorteil?« Diese Frage stelle ich mir immer, wenn es um die Bewertung von Handlungen und Sachverhalten geht. Hilfreich ist dabei, mal bei LobbyControl vorbeizuschauen. Da findet sich immer etwas Erhellendes.

Gesundheitsminister Philipp Rösler holt Christian Weber als Abteilungsleiter für Grundsatzfragen ins Bundesgesundheitsministerium. Der stellvertretende Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird sich in dieser Position mit der geplanten schrittweisen Umstellung der beitragsfinanzierten Krankenversicherung auf Prämien befassen.
Übrigens: FDP-Mitglieder erhalten bei der DKV einen Rabatt von 5 Prozent.

Die Europäische Lebensmittelbehörde hat weiterhin nichts zu dem Vorfall der Seitenwechslerin Suzy Renckens unternommen. Suzy Renckens war bis Ende März 2008 Leiterin der Gentechnik-Abteilung der Europäischen Lebensmittelbehörde und unter anderem für Zulassungen gentechnisch veränderter Pflanzen zuständig. 2 Monate später fing sie bereits bei ihrem neuen Arbeitgeber an, dem Gentechnikkonzern Syngenta.
Aber sie ist nicht allein: Der ehemalige Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) wechselt die Seiten. Er hat einen neuen Job bei Magna gefunden, einem der größten Automobil-Zulieferer weltweit.
Volker Hoff, CDU-Abgeordneter im hessischen Landtag und bis 2009 Mitglied der Landesregierung wird ab dem 1. Februar bei Opel für die Beziehungen zur Politik zuständig sein. Sein Abgeordneten-Mandat will er trotz des offensichtlichen Interessenkonfliktes behalten.

Ein Schuft, wer Böses dabei denkt?

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Preisanstieg – die Segnung des Gentech-Saatguts

Es geht nicht nur darum, gentechnisch verändertes Saatgut aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen zu verhindern. Es hat auch wirtschaftliche Aspekte. Gentechnisch verändertes Saatgut führt nicht zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Landwirte, sondern dies vollzieht sich auf Seiten der Hersteller, die ihre Monopolstellug weidlich ausnutzen.

by organic-center.org

Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt auf, dass die Einführung der Gentechnik in die US-Landwirtschaft zu dramatischen Preisanstiegen von bis zu 230 Prozent beim Saatgut geführt hat. Der dramatische Preisanstieg wird in einer Studie des ‘US Organic Centers’ aufgezeigt. Diese basiert auf der Entwicklung der Saatgutpreise der letzten 35 Jahre anhand offizieller Daten aus dem US-Landwirtschaftministerium. In den 25 Jahren von 1975 bis 2000 stiegen die Saatgutpreise für Sojabohnen um insgesamt 63 Prozent. Zwischen 2001-2010 stiegen die Preise um 230 Prozent. Gentech-Maissaatgut kostet jetzt 70 Prozent mehr als konventionelles Maissatgut. Monsanto ist in den USA klarer Marktführer und füllt sich die Taschen; ca. 90 Prozent des in den USA verkauften Gentech-Saatguts stammt aus den Labors Monsanto. Wo sind die Segnungen für den Landwirt? Vielleicht werden die deutschen Landwirte wach, die auf Gentechnik-Saatgut reingefallen sind.

“The Magnitude and Impacts of the Biotech and Organic Seed Price Premiums” (pdf 841 kb, 17 pages)
“The Seed Premium-Farm Income Database”

Diese Entwicklung darf es hier nicht geben – deshalb teilnehmen an der Kampagne gegen Gentechnik!

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Neues EU-Biologo

Die Online-Abstimmung für das neue EU-Bio-Logo ist nun beendet. Insgesamt wurden 129.493 Stimmen für das neue Bio-Logo abgegeben, mit dem ab Juli 2010 alle biologischen Erzeugnisse innerhalb der Europäischen Union gekennzeichnet werden.

EU Bio-Logo

Ab 1. Juli 2010 ist dieses EU Bio-Logo für alle verpackten Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden und die notwendigen Normen erfüllen, verbindlich vorgeschrieben. Für bereits eingeführte Erzeugnisse ist es freiwillig. Neben diesem Logo können auch andere private, regionale oder nationale Logos abgebildet werden.
Mal abgesehen vom Grün, sieht das nicht sehr nach »Bio« aus.

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Mexikanischer Knoblauch

In der Ausgabe vom 05.02.2010 des »Süddeutsche Zeitung Magazin« finde ich beim Durchblättern folgende Anzeige:

Mex_Knoblauch

Ich stutze – das ist doch Knoblauch, was die junge Dame da genüsslich in den Mund führt! Da wird für Knoblauch aus Mexico geworben – gibt es den hier überhaupt zu kaufen?
Ich habe – ehrlich gesagt – noch nie auf das Herkunftsland bei Knoblauch geschaut und für Knoblauch zu werben, ist aus meiner Sicht nicht sehr ertragreich – ausser für die Firma, die die Werbung kreiert hat. Kurios, sehr kurios!

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Wenn’s ein Passivhaus sein soll

Während der letzten Wochen mit Schnee und Eis hat der Ein oder Andere sicher auf seinen Energieverbrauch geschaut. Wird es ein teuerer Winter? – wahrscheinlich, zumindest was Energiekosten betrifft. Passivhausbesitzer sehen dem wahrscheinlich gelassen zu. Wer sich für ein Passivhaus interessiert, findet Informationen im Passivhauskompendium 2010.

Die aktuelle Ausgabe des Passivhaus Kompendiums präsentiert unter anderem die Neuauflage einer Exklusivstudie zu den Mehrkosten eines Passivhauses im Vergleich zu konventionell, nach aktueller Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) gebauten Gebäuden. Im Interview mit dem Wissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker plädiert dieser für eine Effizienzrevolution und erzählt vom eigenen Passivhaus. In einem Extraheft werden die „Großen Passivhaus-Mythen“ erzählt und auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft. Ein Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Passivhaus Kompendiums liegt in der energetischen Sanierung von Wohngebäuden und Schulen. Beiträge namhafter Gastautoren befassen sich mit realisierten Passivhäusern und vielen Einzelaspekten des Passivhauses – von der Dämmung der Bodenplatte über Lüftungskonzepte bis zu den Wärmequellen für die Wärmepumpe. Ein umfangreicher Adressteil listet die wichtigen Hersteller und Lieferanten rund ums Passivhaus sowie die erfahrenen Architekten und Fachplaner auf.

Das 160 Seiten starke Passivhaus Kompendium 2010 kostet EUR 7,40 und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich.

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Weitgehender Verzicht oder Abstinenz ist machbar

Das die Wahl nicht lautet: fades, geschmackloses Essen oder Fleisch auf den Teller, kann jeder, der sich vorurteilsfrei damit beschäftigt, schnell herausfinden. Es stimmt einfach nicht, wie ich selbst seit Jahren feststelle. Ernährung ohne Fleisch ist möglich, problemlos!
Aber es geht nicht nur um unser Essen, sondern auch um die Tiere, die in Folge des »das-Fleisch-muss-möglichst-billig-sein-Wahns« unter inakzeptablen Verhältnissen »produziert« werden.

Veegie Street Day

Wer noch Information zu dem Thema sucht oder mitmachen will, das Anliegen der tierleidfreien Produkte zu unterstützen, sollte sich die Daten der diesjährigen Veggie Street Days vormerken: 17. Juli 2010 in Stuttgart und 14. August 2010 in Dortmund.
Auf diesem Street Day wird gezeigt, »wie groß die Bandbreite an tierleidfreien Produkten, vom Veggie-Burger über pflanzliche und tierversuchsfreie Kosmetik, bis hin zum lederfreien Schuh ist. Das große Angebot an Informations- und Verkaufsständen bietet dem Besucher die Möglichkeit, Neues zu entdecken und zu probieren. Dazu gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit vielen Künstlern, die sich bewusst für ein Leben ohne tierische Produkte entschieden haben und ihre positiven Erfahrungen teilen möchten.«

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