Blogs in meiner Rolle

Blogroll

Das ist keine Toilettenpapier-Rolle ;-) , sondern ein Blogroll-Icon für WordPress, wie man am W erkennen kann. In einer Blogroll findet man bekanntlich Links zu Blogs, die aus Sicht des Verlinkenden interessant sind, von Freunden geführt werden etc.. Meine Blogroll findet sich ganz unten, unter dem schnöden Titel “Linkliste”.
Zu drei der dort aufgeführten Links heute einige Anmerkungen, warum ich diese dort aufgenommen habe. Sämtliche der dort aufgeführten Blogs sind interessant. Bei den drei hier kurz aufgeführten, habe ich aber darüber hinaus Kontakt mit Sachverhalten bekommen, die mir so nicht oder gar nicht bekannt waren.

—–
CommonsBlog
Das CommonsBlog dreht sich um “Commons” (oder auch “Allmende”). Die Blogger von CommonsBlog schreiben:

“Commons” oder Gemeinschaftsgüter, so schreibt Peter Barnes, sind die “schwarze Materie” unseres Wirtschaftssystems. Sie sind überall, doch wir nehmen sie meist nicht wahr. Im CommonsBlog will ich einige Fundstücke und Gedanken über alte und neue Allmende präsentieren. Geschichte und Geschichten. Mal aus dem Alltag, mal aus der Wissenschaft. Mal für Leute auf der Suche nach neuen politischen Ideen und Konzepten, mal für alle, die nur ein neues Licht auf Altbekanntes werfen wollen.

Durch die Baschäftigung mit freier Software hatte ich schon kurz Berührungspunkte mit dieser Materie (Hier sei verwiesen auf Volker Grassmuck Freie Software Zwischen Privat- und Gemeineigentum), aber bin erst jetzt durch CommonsBlog wieder darauf gestossen. Wer sich für diese Materie interessiert, sollte sich CommonsBlog ansehen. Interessante Konzepte und Artikel.

—–
keimform.de
Bei keimform.de schreiben vier Leute. Thematisch nicht festgelegt, liegt der Schwerpunkt aber – was auch die Schlagwort-Liste wiederspiegelt – bei peer-economy und peer-production. Hatte ich schon mal von gehört, mache mir aber erst jetzt so nach und nach klar, um was es dabei geht. Passt gut zu Commons, hat auch mit freier Software zu tun.

—–
Konsumpf
Bei Konsumpf übt Peter Marwitz kreative Konsumkritik.

Wir leben heute in einer Gesellschaft, die sowohl von permanentem Wachstumsglauben, aber auch vom Glauben an den Segen des Konsums durchdrungen ist. Begleitet werden wir dabei auf Schritt und Tritt von Werbung für Produkte und Marken, von sündhaft teuren, einschleimenden Imagekampagnen, die aus zerstörerischen Großunternehmen harmlose Klimaschützer machen sollen. Wir sind umgeben von Zeitschriften und anderen Medien, in denen die Trennlinie zwischen (redaktioneller) Information, gekaufter Meinung, Produktplacement und direkter Reklame immer schwerer auszumachen ist. Öffentlicher Raum wird immer mehr, immer unverhohlener von Konzernen und Markenfetischen beansprucht, Kommerzialisierung durchzieht bald all unsere Lebensbereiche – Einkaufszentren werden zu den neuen Mittelpunkten des öffentlichen Lebens.

Dieser Auszug aus Worum geht’s? gibt die Hauptrichtung des Blogs wieder. Ich bin dort aber auch noch auf etwas gestoßen, was mir als Begriff völlig neu war – Adbusters. Sagte mir bisher nichts.

Adbusters (advertisement = Werbung + busting = zerstören) nennen sich Gruppen, die Werbung im öffentlichen Raum (Außenwerbung) verfremden, überkleben oder auf andere Weise umgestalten, um so ihren Sinn umzudrehen oder lächerlich zu machen. Die Adbusters sind eine Form der Kommunikationsguerilla und kommen häufig aus der Streetart-Szene.

—–
Fazit: Neben selbst bloggen, ist das Finden und Lesen von interessanten Blogs die zweite schöne Seite am Bloggen. Ohne selbst zu Bloggen, wäre ich wahrscheinlich nie auf viele interessante Blogs gestossen. Die drei gehören dazu.

Verwandte Artikel

Schreib einen Kommentar, oder setze einen trackback von Deiner eigenen Site.

Schreib etwas dazu

Bloggeramt.de | Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de | Blogverzeichnis
SpeedPartner