Bei erlassjahr.de lese ich:
Unter welchen Bedingungen reiche Industrie- und Schwellenländer ärmeren Ländern Kredite gewähren und Schuldenzahlungen fordern, hat weit reichende Folgen für die Entwicklung. Verantwortliche Kreditvergabe kann Entwicklung fördern, und damit Armut reduzieren. Die Anhäufung unbezahlbarer Schulden hingegen macht eine eigenständige Entwicklungspolitik der Schuldnerländer unmöglich und vergrößert die Armut der betroffenen Völker.
Wohl war! Kredite können auch eine Waffe oder ein Mittel der Unterdrückung sein.
“erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung” ist ein breites gesellschaftliches Bündnis mit dem zentralen Ziel, ein faires und transparentes Schiedsverfahren umzusetzen, durch das ein Interessenausgleich zwischen Gläubigern und Schuldnern erreicht wird, mit dem beide Seiten leben können. Zu den bis heute über 1000 Mitträgerorganisationen gehören Landeskirchen, Diözesen, entwicklungspolitische Organisationen, Eine-Welt-Gruppen, Kirchengemeinden und Weltläden. erlassjahr.de ist eingebunden in ein weltweites Netzwerk von über 50 ähnlichen Kampagnen und Bündnissen.
Eine unterstützenswerte Initiative! Gerade in Zeiten der Finanzkrise! Die erste Welt sorgt sich um 0,5 Prozent Wachtstum mehr oder weniger – bei den Schuldnerländern geht es um die Existenz. Oder haben wir diese Länder schon abgeschrieben, so wie Haiti, und sind dann aber mit Spenden schnell bei der Hand, wenn es Naturkastrophen gibt. Das ist bequemer, als kontinuierliche Entschuldung und Entwicklungshilfe.



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